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16.06.2015

Bei Pieper angekommen

Die Stadt-Parfümerie Pieper bietet verschiedene Möglichkeiten des Berufseinstiegs. Immer empfiehlt es sich, schon zu Schulzeiten durch Praktika erste Erfahrungen zu sammeln und festzustellen, ob der ausgewählte Beruf überhaupt zu einem passt.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in einer Parfümerie arbeiten würde“, sagt Merve Aydin, Auszubildende in der Stadt-Parfümerie Pieper in Mönchengladbach-Rheydt. „Schon in der Realschulzeit habe ich in verschiedenste Einzelhandelsberufe hinein geschnuppert und dabei das Gefühl bekommen, dass das nichts für mich ist. Aber die Arbeit hier passt sehr gut zu mir.“ Den Kontakt mit Menschen hat sie in all ihren bisherigen Praktika und auch in der nach kurzer Zeit abgebrochenen Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten gesucht. Doch bis sie im Dezember 2013 zu Pieper kam, war einfach nicht der richtige Beruf für die 20-Jährige dabei. „Hier aber bot sich mir die Möglichkeit einer Einstiegsqualifikationsphase, die ich sehr gerne angenommen habe. So konnte ich mich acht Monate lang in den Beruf der Parfümerie-Fachverkäuferin hinein fühlen. Das Gute: Diese Erfahrung wurde mir zum Teil für die Ausbildung angerechnet.“

Doch dieser Weg ist nur einer, der zum richtigen Beruf führt. Wer Interesse daran hat, bei Pieper eine Ausbildung zu machen, kann schon vorher in die Arbeit hinein schnuppern. Zum Beispiel durch ein Schülerpraktikum in der Filiale vor Ort. Die Möglichkeiten und Voraussetzungen dazu können in der jeweiligen Parfümerie-Filiale jederzeit nachgefragt werden. Gerade die Ferien eignen sich perfekt, um sich eine Zeit lang voll auf den möglichen späteren Job zu konzentrieren.

In der Kundenberatung geht Merve Aydin, inzwischen im zweiten Lehrjahr, voll auf. Die Vielfalt der Produkte und die damit verbundenen individuellen Beratungsmöglichkeiten faszinieren sie. Darüber hinaus sei mit den Parfümerie- und Pflegeprodukten ein gewisser Anspruch verbunden – sowohl an die Ware selbst wie auch an die Beratungsqualität. „Das ist auch zugleich der nächste spannende Punkt an unserem Beruf: Wir haben immer wieder die Möglichkeit, uns über produktbezogene Schulungen selbst weiter zu entwickeln.“ Diese finden in der Pieper-eigenen Ausbildungsakademie in der Herner Zentrale statt.

Für ihren Traumjob beschritt Merve Aydin nicht den klassischen Weg einer Bewerbung über die Pieper-Zentrale. Auf einen Tipp ihrer Freundin hin bewarb sie sich direkt in der Filiale – zur offensichtlich richtigen Zeit. Denn in der Filiale konnte man in der Vorweihnachtszeit Unterstützung gut gebrauchen. „So war der Einstieg für mich relativ unkompliziert, ich konnte ohne Druck die Arbeit kennen und lieben lernen.“ Inzwischen sieht sie ihre eigenen Zukunftspläne auch deutlich entspannter als noch vor vier Jahren. „Ich plane nicht mehr langfristig voraus.“ Nach dem Realschulabschluss wollte sie eigentlich den klassischen Weg – schnell eine Ausbildung und dann in dem Beruf ein Leben lang weiter arbeiten – beschreiten. Doch schon die erste Suche gestaltete sich schwierig, so besuchte Merve zunächst die Höhere Handelsschule. Immer wieder nutzte sie die Zeit zu Praktika, neben dem Einzelhandel auch in der Ausländerbehörde. Erst bei Pieper fühlte sie sich angekommen. „Mein Interessenschwerpunkt liegt schon auf Schminken und Kosmetik, aber ich möchte mich auch nicht zu früh festlegen. Erst mal konzentriere ich mich darauf, meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen und das dauert ja noch mindesten ein Jahr.“ Normalerweise würde die erst im Januar 2017 enden, doch die Mönchengladbacherin würde gerne schon im Juni 2016 abschließen. Und das, obwohl der Kalender im zweiten Lehrjahr mit 3,5 Tagen pro Woche im Geschäft, zwei in der Schule und weiteren punktuellen Schulungen in der Pieper-Zentrale in Herne schon recht gut gefüllt ist.

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